Die Bananen sind eine Pflanzengattung mit rund 100 Arten, die alle ursprünglich aus Südostasien stammen. Nicht alle dieser Früchte sind zum Verzehr geeignet. Die Banane, die wir im Supermarkt kaufen (Musa x paradisiaca), entstand aus einer Kreuzung verschiedener Wildbananen-Arten. Die Blüten der Bananen stehen in Blütenständen in den Achseln der dekorativen Hochblätter. Diese Hochblätter sind meistens rosa oder violett gefärbt. Zunächst entwickeln sich die weiblichen Blüten an der Basis des Blütenstandes, danach die männlichen an der Spitze. Nach erfolgreicher Bestäubung reifen Früchte mit zahlreichen braunen und schwarzen Samen heran. Die Fledermaus hilft bei der Bestäubung. Die Kulturbanane ist samenlos. Nach der Fruchtreife stirbt die Bananenstaude ab. Aus diesem Grund bildet die Banane einen unterirdischen Spross (Rhizom), woraus immer wieder neue Sprösslinge austreiben. Die Freilandbanane (Musa sikkimensis) ist eine von nur wenigen frostharten Bananen. Das Rhizom dieser Banane kann bei Temperaturen bis zu -12°C überleben. Blüte und Frucht der Freilandbanane entwickeln sich jedoch nur bei einer frostfreien Überwinterung mit einer idealen Temperatur von 10°C. Die Kochbanane ist erst im vollreifen Zustand mit schwarz gefärbter Schale und weichem Fruchtfleisch genießbar. Darum wird sie oft in Streifen oder Scheiben geschnitten und frittiert oder gebraten.
Banane
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