Bergpapaya Papaya und Berg-Papaya sind zwei Arten aus der Pflanzengattung der Melonenbäume. Die Gattung Carica zählt etwa 30 Arten. Die Papaya stammt ursprünglich aus Mexiko, dem Tiefland und den Küstenregionen des tropischen Südamerikas. Die Berg-Papaya kommt aus Ecuador und ist ein natürlicher Hybride (Bastard) der beiden Arten Carica pubescens und Carica stipulata. Die Pflanze der beiden Arten sieht aus wie ein Baum von 5-10 m Höhe – fast ohne Verzweigungen und mit riesigen, lang gestielten Blättern. Aufgrund der fehlenden Verholzung, der Wuchsform und der Langlebigkeit, kann die Papaya weder als Baum, noch als Strauch oder Staude bezeichnet werden. Die Berg-Papaya wird bis zu 8 m hoch. Die Papayapflanze ist zweihäusig: die männliche Papaya trägt ihre Blüten in lockeren Rispen in den Blattachseln, die weibliche Pflanze ist an ihren Früchten erkennbar. Unreife Früchte haben Milchsaft, der Papain enthält. Papain ist ein Eiweiß zersetzendes Enzym und wird heute für den Handel genutzt. Es wird in Fleischzartmachern, zum Klären von Bier oder zum Gerben von Leder verwendet. Die reifen Früchte sind als Frischobst beliebt, das aufgrund seines hohen Gehaltes an Calcium, Carotinen und Vitamin C ernährungs-physio-logisch wertvoll ist. Die zahlreichen dunklen Samen schmecken pfeffrig und wurden früher als Entwurmungsmittel eingesetzt. Carica pentagona wächst schneller und robuster als Carica papaya. Die Früchte sind nicht rund wie bei der Papaya, sondern fünfkantig. Wegen dem geringen Zuckergehalt schmecken die Früchte leicht säuerlich. Sie produzieren keine Samen, da es nur weibliche Pflanzen gibt.
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